Datenschutz und Nutzungserlebnis auf festspielhäuser.at

Wir verwenden Cookies, um Inhalte und Anzeigen zu personalisieren, Ihnen ein optimales Website-Erlebnis zu bieten und die Zugriffe auf unsere Website zu analysieren.

Weitere Informationen erhalten Sie in unseren Datenschutzhinweisen und im Impressum.

Einwilligungseinstellungen

Hier können Sie eine eigenständige Konfiguration der zugelassenen Cookies vornehmen.

Technische und funktionale Cookies, für das beste Nutzererlebnis
?
Marketing-Cookies, um die Erfolgsmessung und Personalisierung bei Kampagnen gewährleisten zu können
?
Tab2

Willkommen auf FESTSPIELHäUSER.AT

festspielhäuser.at bietet Ihnen weiterführende Links auf Webseiten zum Thema Festspielhaus

Startseite > Konzert (Veranstaltung)

'''Konzert''' (über ital. ''concerto'' von lat. ''concertare'' ?wetteifern?, später und seltener auch ital. ''conserto'', von lat. ''conserere'' ?zusammenfügen?) im Sinne einer Musikveranstaltung nennt man den von vor einem eigens zu diesem Zweck versammelten (?Hörerschaft?), meist auf einer dafür geeigneten oder eigens errichteten . Dies kann öffentlich oder privat sein. Der Begriff grenzt sich ab von Veranstaltungen, bei denen die Musik nicht die Hauptsache ist.

Geschichte

Das Konzert entstand mit Beginn des und Gefühl repräsentativ und unterhaltend darstellen.

Das Konzert bot die Möglichkeit zu einem , das unabhängig von traditionellen religiösen und höfischen Zeremoniellen war, aber doch deren Glanz besaß. Zudem konnte das Publikum seine repräsentieren. Dabei spielte die ?bürgerliche? Aufwertung der Musiker eine Rolle, die bei Hof noch eine dienende Funktion hatten. Manche Konzertgesellschaften schrieben ihren Mitgliedern die Kenntnis von Musikinstrumenten vor. Die Zuhörer spielten also gelegentlich auch auf dem Podium, zusammen mit den eingeladenen Solisten.

Rein instrumentale Konzerte und solche, die durchgehend von denselben Interpreten ausgeführt wurden, waren bis ins 20. Jahrhundert selten. Die meisten Konzerte waren eine Art . Auch die Abgrenzung zur Tanzveranstaltung war nicht immer scharf, wie etwa beim .

In Opposition zum bürgerlichen Konzert bildeten sich im 20. Jahrhundert andere Konzerttypen aus: Während das konzert die bevorzugt, die sich aus den älteren s entwickelt hat, gibt sich das oder -Konzert, das sich seit dem Ende der 1960er Jahre von der Tanzveranstaltung löste, meist das Image einer zwanglosen Massenzusammenkunft, auch als . Konzerte mit sind aber auch in diesem Bereich üblich.

An spezielleren Veranstaltungstypen gibt es etwa das mit Erklärungen oder Interviews oder das , das dem Publikum erlaubt, sich im Raum zu bewegen. Events von Sinfonieorchestern, die ein Massenpublikum erreichen, sind etwa das oder die .

Siehe auch

Literatur

  • Walter Salmen: ''Das Konzert. Eine Kulturgeschichte''. Beck, München 1988, ISBN 3-406-32918-7.
  • Hanns-Werner Heister: ''Das Konzert. Theorie einer Kulturform''. Heinrichshofen, Wilhelmshaven 1983, ISBN 3-7959-0277-0.
  • Günter Heine, Philipp Truniger: ''Die strafrechtliche Verantwortlichkeit des Konzertveranstalters''. In: ''Schweizerische Zeitschrift für Strafrecht'', Bern 2010, S. 83?100.
  • (Hrsg.): ''Das Konzert: Neue Aufführungskonzepte für eine klassische Form''. transcript, Bielefeld 2009, ISBN 978-3-8376-1087-1.
  • Martin Tröndle (Hrsg.): ''Das Konzert II. Beiträge zum Forschungsfeld der Concert Studies''. transcript, Bielefeld 2018, ISBN 978-3-8376-4315-2.

Weblinks

  • (PDF; 938 kB)
  • ? Datenbank und Digitale Sammlung zum Thema Konzert am Staatlichen Institut für Musikforschung Preußischer Kulturbesitz.

Einzelnachweise